Stefan R. Munz

Stefan R. Munz


Geschäftsführer
Schwerpunkte: Beratung von Unternehmen im Bereich Innovation, Nachhaltigkeit und Verpackung

Streit um die Auslegung der neuen Gewerbeabfallverordnung entfacht

Die Novelle der Gewerbeabfallverordnung gilt seit dem 01.08.2017. Doch der Streit um die richtige Auslegung des noch jungen Regelwerks ist bereits voll entfacht. Die aktuellen Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) und dem Bundesverband der deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) lassen erahnen, was passieren wird, wenn der Verordnung nicht bald klarstellende Vollzugshinweise durch die Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) folgen.


Empfehlungen zum Vollzug der Verordnung

Abfallrecht ist kompliziert und die Auslegung von Verordnungstexten nicht immer eindeutig. Einen einheitlichen Vollzug solcher Regelwerke in den für die Umsetzung zuständigen Bundesländern zu ermöglichen, ist die Aufgabe der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA). Der dort zuständige Ausschuss für Abfallrecht (ARA) hat sich nun für eine Überarbeitung der bestehenden Vollzugshinweise ausgesprochen.


Verpackungsentsorgung genügt nicht, um die Gewerbeabfallverordnung zu erfüllen

Verpackungen vom übrigen Abfall zu trennen ist seit Jahren geübte Praxis. Zuhause wie in Unternehmen. Doch Vorsicht. Wer glaubt mit der getrennten Sammlung und Entsorgung von gewerblich anfallenden Transport- oder Verkaufsverpackungen alleine bereits die Pflichten der neuen Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) zu erfüllen, der irrt.